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Radfahrerin bei Unfall auf der Hauptstraße verletzt

Auf der Hauptstraße in der Inneren Neustadt ist am Donnerstagabend eine 32-jährige Radfahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Kraftrad verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.45 Uhr in Höhe der Heinrichstraße.

Die Frau war in Richtung Neustädter Markt unterwegs, als sie nach links in Richtung eines Fahrradständers abbog. Dabei kollidierte sie mit einem 19-jährigen Kraftradfahrer, der sie in gleicher Fahrtrichtung überholen wollte. Die Hauptstraße ist als Fußgängerpassage ausgewiesen, Radfahrende sind dort jedoch zugelassen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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14 Kommentare

  1. Ein Kraftrad ist ein Motorrad und ein Moped gilt als Kleinkraftrad. So etwas müsste die Polizei wissen.
    Was nichts an dem Unfall ändert, glaube ich. Wer abbiegt und die Richtungsänderung nicht mit einem Schulterblick absichert, dürfte mindestens eine Teilschuld haben.

  2. ich fahre regelmäßig da lang, KEIN Radfahrer hält sich daran, dass nur in der Mitte gefahren werden darf und wenn das schon so ist wenigstens langsam (Schrittgeschwindigkeit weil Fußgängerzone mit Radfahrer frei). Heißt bei der Querung der Straße(n) war die Radfahrerin warscheinlich viel zu schnell und hat das Moped gar nicht kommen sehen, was ja eh Vorfahrt hätte. Und dann wird wieder gejammert wenn die Geschäfte Radfahrverbot fordern, was.zugegebwn ein anderes Thema ist, aner eben das des a illegalen und b zu schnellen Fahrens rechts und links der gestatteten Spur(Pflaster)

  3. Hallo Erich, die Heinrichstraße quert die Hauptstraße nicht. Beide, Radfahrerin und Kraftradfahrer waren auf der Hauptstraße in der gleichen Richtung unterwegs.

  4. Auch auf die Gefahr hin, wieder eine jener unerquicklich banalen Feststellungen zu treffen, die weder Beifallsstürme auslösen noch für besondere Originalität gefeiert werden:

    Regeln entfalten ihre größte Wirkung meist dann, wenn sie auch beachtet werden.

    Die Hauptstraße ist geregelt. Wer dort fahren darf, wo gefahren werden soll und welche Rücksichtspflichten gelten, darüber herrscht grundsätzlich kein Erkenntnismangel.

    Trotzdem kommt es zu Unfällen. Nicht, weil die Regeln fehlen, sondern weil Menschen sie übersehen, ignorieren oder Situationen falsch einschätzen.

    So unerquicklich diese Erkenntnis auch sein mag: Viele Verkehrsunfälle entstehen nicht aus einem Mangel an Vorschriften, sondern aus einem Mangel an deren Befolgung.

    Eine Beobachtung, die sich durchaus auch auf andere Verkehrsdiskussionen übertragen lässt.

  5. @Erich: soweit ich es sehe ist die gesamte Hauptstraße Fußgängerzone inkl ‚Radfahrfrei‘ – nicht nur die Spur in der Mitte. Warum sonst sollten die Piktogramme mit der Bitte um langsames Fahren auf den äußeren Spuren angebracht worden sein?

  6. In der Mittelachse ist Sitzbereich mit Bänken, dort also Aufenthaltsqualität mit Barockfiguren und Pflasteroberfläche. Sicherlich „soll“ oder „muß“ dort der Radverkehr nicht lang. Cool wäre es, wenn alle Radler jeweils die rechte Fahrbahn nutzen, also stadteinwärts auf der Westseite und auswärts die Ostseite. Dann wäre es eine Art Einbahnsystem, und die paar wütenden Rentner der autogeilen Zeit, welche das „Problem“ erst hysterisierten, würden etwas mehr Übersichtlichkeit bekommen und sich nicht ständig „erschrecken“, wenn mal ein radfahrendes Etwas kommt. Sowas gibts eben heute, auch wenn viele nur Autofahren kannten.

  7. Ich fahre oft mit dem Rad auf dem Fußweg oder in Zonen, in denen es toleriert bzw. erlaubt ist. Niemals würde ich aber auf die Idee kommen, rücksichtslos zu rasen oder auch nur im Ansatz Fußgänger zu gefährden. Ich weiß nicht, wo das Problem sein soll. Mein Gehirn verbietet mir, schneller zu fahren als nötig, und ich achte immer darauf, dass ich für eine plötzliche Gefahrenbremsung ausreichend Zeit und Platz habe.
    Jede noch so blöde Regelung ist weniger wert als der gesunde Menschenverstand und eine gegenseitige Rücksichtnahme.

  8. @Radsoftie: Da gehe ich voll mit! Gesunder Menscherverstand und gegenseitige Rücksichtnahme sind heute leider selten zu finden.
    Ich bin übrigens fast täglich als Fußgänger auf der Hauptstrasse unterwegs, also als Rentnerin, wenn auch noch gut zu Fuss. Ich habe mir aber – aus Erfahrung! – angewöhnt, häufig nach hinten zu blicken, um düsende Radfahrer rechtzeitig zu sehen.
    Und @Radka Karachovic: Nun, „paar wütende Rentner der autogeilen Zeit“ sind nicht unterwegs! Viele alte Leute der Generation 80+ bewegen sich eben mit Rollator, Krücken, also gehbehindert, und können nun mal nicht so schnell ausweichen.
    Schon mal darüber nachgedacht? Vielleicht sind auch Sie später mal auf solche Hilfsmittel angewiesen.
    Und doch freue ich mich stets, wenn ich aufmerksamen und rücksichtsvollen Radfahrern begegne! Die gibt es auch auf der Hauptstrasse!

  9. Radka Karachovic! Deine herablassenden Formulierungen über alte Menschen sind absolut nicht akzeptabel.
    Es gibt Gründe, warum alte Menschen sich eher „erschrecken“ und eher „hysterisieren“. Allein deine Formulierung: „..die paar wütenden Rentner aus der autogeilen Zeit“.., weist auf eine hohe soziale Inkompetenz deinerseits hin. Offensichtlich hast du keine Ahnung, welche Einschränkungen die „wütenden Rentner“ tagtäglich bewältigen müssen. Altersbedingt sind dies beispielhaft u.a.: Ein stark eingeschränkter Sehbereich, ein vermindertes Hörvermögen und schwindende Gelenkigkeit, was ein Ausweichen in bestimmten Situationen massiv erschwert. Du solltest deine Sichtweise auf die „wütenden Rentner“ dringend überdenken. Das würde, ganz gewiss, auch deinen Alltag erleichtern.

  10. Irgendwie komisch. Da fährt jemand mit einem Motorrad durch eine Fußgängerzone und verletzt dabei eine andere Person aber hier wird über die pösen Kampfradler diskutiert? Thema verfehlt?

  11. Jürgen, Thema verfehlt? Ja, das sehe ich auch so. Allerdings sollte man bei einer Themaverfehlung, insbesondere bei abschätzige Äußerungen zu einem (eigentlich) anderem Thema, diese trotzdem nicht unkommentiert lassen.

  12. Der Unfall zeigt wohl mehr als deutlich, dass die Regeln in Fußgänger(-schutz)zonen inzwischen von (leider) zu vielen Verkehrsteilnehmern mißachtet werden. An genauem Wissen über die Freigaberegelungen für das Radfahren in der FUZO Hauptstraße scheint es aber nicht zu mangeln. Wer aber mit einem motorgetriebenen Fahrzeug (egal welcher Art und Größe) in der Fußgängerzone Hauptstraße rumkurvt, handelt m.E. nicht nur ordnungswidrig sondern extrem verkehrsgefährdend für alle dort Anwesenden, die mit einem solchen Fahrzeug dort nicht rechnen müssen. Das gilt auch für Paketzusteller, Anlieferfahrzeuge, Lieferdienste und ähnliches. Was kann man nun tun, um der Einhaltung der Regeln mehr Geltung zu verschaffen? Richtig, regelmäßige Kontrollen durchführen und die Bußgelder sowie anderen Sanktionsmaßnahmen konsequent um- und durchsetzen. Und wer soll das machen? Auch richtig, unsere (nette) Polizei möglichst zusammen mit dem Ordnungsamt der Landeshauptstadt.
    Übrigens: Die Piktogramme (Radfahrer bitte langsam) haben sich ja bald in Luft aufgelöst. Die Händler und Gastronomen fordern nur, dass die westliche Gehwegseite der Hauptstraße von Radfahrern:innen lieber nicht mehr befahren werden soll (wegen der extremen Kollisionsgefahren mit Kunden, Gästen und aus Eingängen unachtsam herauslaufenden Touristen, Gästen, Kinder, Hunden etc.), denn auf der Ostseite fährt ja sowieso niemand, der bissl Grips im Kopf hat (wegen der vielen Auslagen, Aufsteller, Säulen und Treppen und Leute). Und wer es wirklich mit dem Fahrrad mal sehr eilig hat, probiere doch einfach mal die Umfahrung der Fußgängerzone über die Albertstraße (mit nur 5 min+ !) und tut damit was Gutes für die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Hauptstraße und praktisch ohne Risiko eines Verkehrsverstoßes. Und noch was geht mir durch den Kopf: In einer Fußgängerzone und sonstigen für den Radverkehr freigegbenen Bereichen müssen Fußgänger nicht nach hinten sehen, nicht ihre Gehrichtung beibehalten und auch sonst nicht auf sich schneller bewegende „Körper“ achten. Wer in einer FUZO kein Fußgänger ist, hat a) großen Abstand (mind. 1,5 m!) zu Fußgängern beim Umfahren zu halten, b) mit Schrittgeschwindigkeit (max. 10 km/h) zu fahren und c) Fußgänger weder von vorn, noch von hinten oder von der Seite zu bedrängen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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