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Another Friend of Mine – Zwischen Hinterhofbühne und Indie-Melancholie

Getroffen im Laika – an einem kalten Oktoberabend

Another Friend of Mine im Laika - Foto: Johannes Haupt
Another Friend of Mine im Laika – Foto: Johannes Haupt

Another Friend of Mine begann ursprünglich als Soloprojekt – der erste Impuls kam auf dem Rotor Festival. Ab 2019, und dann später in der Pandemie, wurde daraus Schritt für Schritt eine Band. Heute spielen sie in wechselnder Besetzung – mal zu zweit, mal zu fünft – und entwickeln ihren Sound gemeinsam weiter.

Drei Worte, mit denen sie ihre Musik beschreiben würden:

Melancholisch, melodisch, nachdenklich.

Ein Sound, der sich im Indie-Pop verortet, getragen von Atmosphäre und dem Gespür für Stimmungen.

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Die Dresdner Szene erleben sie ambivalent:

Die Proberaumsituation ist leichter geworden, aber kleine Bühnen fehlen – gerade seit Corona. Gestiegene Saalmieten und der Wegfall früher niederschwelliger Formate machen spontane Shows schwieriger. Was fehlt, sind Orte für Austausch – wie früher bei der BRN, als noch Hinterhöfe zu Bühnen wurden.

Für genreferne Kollaborationen träumen sie von Acts wie Nils Frahm, Max Richter oder Jimmy Eat World – klassische, elektronische oder gitarrenlastige Einflüsse, die auf ihre eigene Weise berühren.

Langfristige Ziele?

Ein Musikvideo, eine Vinylpressung, ein Cover-Song im eigenen Stil.

Auf dem Radar haben sie dabei auch andere Dresdner Acts: Sojus 1, Adrian Artmann, Mayja, Isolate und No King No Crone.

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Wichtige Bezugspunkte sind für sie:

das Sound of Bronkow Festival, der Riesa e. V., die Hole of Fame und der Ostpol – Orte, an denen Musik entsteht, nicht nur gespielt wird.

Ihr Wunsch an die Stadt ist klar:

Mehr Räume für kleine Bands und niedrigere Hürden für Auftritte.

Aktuelle Songs:

„Back to the Future“ erschien am 28. November, der Song „Summer of 21“ ist für 2026 angekündigt.

Another Friend of Mine

Über den Autor

Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster wird in unregelmäßigen Abständen diese Interviews hier veröffentlichen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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