In der Nacht zu Dienstag stand ein auf dem Bischofsweg geparkter Wagen in Flammen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers verhindern.

Am 10. Februar 2026, ist gegen 2 Uhr auf dem Bischofsweg ein Fahrzeug ausgebrannt. Als die Berufsfeuerwehr von der Wache Albertstadt eintraf, stand ein am Straßenrand abgestellter Land Rover Discovery Sport bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit Wasser und Schaum und konnten so erfolgreich verhindern, dass die Flammen auf weitere Autos übergriffen.
Der Wagen war unmittelbar vor der Blumenhandlung „Flow“ geparkt, gegenüber vom Kaffee Konkurs in der Nähe der Kreuzung Kamenzer Straße.
Bischofsweg wurde zeitweise gesperrt
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Während des Einsatzes musste der Bischofsweg zwischen Kamenzer und Frühlingstraße zeitweise gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Angaben zur entstandenen Schadenhöhe an dem SUV liegen derzeit nicht vor. Modelle dieses Fahrzeugtyps kosten im Neuzustand ab ca. 54.000 Euro. Noch ungeklärt ist aktuell, ob es sich um Brandstiftung handelt.

Mehrere Autobrände im Vorjahr
Im vergangenen Jahr hatte es rund um den Alaunplatz mehrere Kraftfahrzeug-Brände gegeben. So hatten im Januar Unbekannte einen Mini-Van (Citroën Berlingo) auf der Alaunstraße, in Höhe der Einmündung zur Timaeusstraße angezündet (Neustadt-Geflüster vom 16. Januar 2025), dabei wurde auch der daneben geparkt Dacia beschädigt.
Im Februar wurden nacheinander zwei PKW der Marke Tesla angezündet, einmal in unmittelbarer Nähe vom Alaunplatz, einmal an der Eberswalder Straße (Neustadt-Geflüster vom 8. Februar und vom 9. Februar 2025).
Im Mai 2025 wollten bislang Unbekannte einen VW Golf auf der Frühlingstraße in Brand stecken (Neustadt-Geflüster vom 26. Mai 2025).


















Man ey, wieder eine Eskalation mehr. Erst schiessen diese stumpfen Graffitis aus dem Boden (Hammer&Sichel, Hamas Propaganda, Fight NATO) und jetzt das. Ich würde es begrüßen, wenn diese Menschen
aus dem Viertel verschwinden würden….
Lass mich raten: Waren es wieder die antifaschistischen Helden, die schon Tesla und Mercedes in der Neustadt abgefackelt haben, in ihrem steten Bemühen um eine bessere Welt?
Hinter dem Mercedes, der vor einigen Jahren auf der Conradstraße gemeinsam mit 3 weiteren Gefährten sein traurigen Ende fand, stand der 15 Jahre alte Polo eines Freundes. Ganz im Gegensatz zum Benz-Besitzer – solche haben in der Regel eine Vollkasko – durfte er sein Auto selbst bezahlen. Aber hey, ja, wenn es der gerechten Sache dient, muss man halt Opfer bringen, Kollateralschäden in Kauf nehmen und im Zweifelsfall muss halt die kleine Familie etwas kürzer treten.
Insofern, danke Antifa, die Welt ist wieder ein Stück besser geworden.
Hallo DSR, Du meinst diesen Fall hier wahrscheinlich.
DSR & Daniel Könnte es nicht auch sein, dass es einer von Euch war? … Ursache wird zwar noch ermittelt, aber …
@Anton: Ja genau den Fall meinte ich. Gar nicht gedacht, dass das schon fast 10 Jahre her ist.
@DD-Hecht-Bewohner: 2017 gab es ein Bekennerschreiben auf Indymedia. Auch aktuellen Fall schreibt Tag24 von vermuteter Brandstiftung. Gut, man weiß nicht, vielleicht waren es False-Flag-Aktionen irgendwelcher Rechter oder vom VS, halte ich aber für unwahrscheinlich.
egal wie gelagert: in jedem Fall gibts da zwei Gewinner -> Versicherungskonzerne und Land Rover, weil die einen weiteren Wagen verkaufen werden. So oder so also Unsinn…insofern tatsächlich gestiftet…
Lieber Marcel, vielleicht kauft der Fahrer sich ja nun auch eine deutsche Kutsche? Und warum profitieren davon Versicherungskonzerne? Die Kfz Sparte ist in der Regel und bei allen Versicherern ein Verlustgeschäft. Das gleicht man mit den Einnahmen aus anderen Verträgen aus. Steigende Schäden führen zu höheren Prämien. Da jeder ggf. irgendwie für irgendwas versichert ist, sei es nur sein Handy oder die Haftpflicht, zahlen am Ende wir Alle früher oder später für solche Taten. Sogar der Verursacher selbst. Und auch die Versicherung zahlt im Schaden nicht alle anfallenden Kosten, bzw. wie schon angegeben wurde: nicht jeder kann oder will sich 100%ig absichern. Einfach eine unnötige, sinnlose Gewalttat.
Ich denke auch, dass Daniel oder DSR hier verdächtig sind. Ist es nicht so, dass Täter gerne nach Aufmerksamkeit suchen? Zumindest ist diese Theorie genauso gut wie jede andere. Und dass bei Indymedia jede/r schreiben kann, sollte inzwischen auch der letzte begriffen haben. Aber es ist ja gerade absolut angesagt, „links ist böse“ zu schreien und dann zu hoffen, dass man sich mit nur etwas mehr Arbeit dann auch bald einen tollen Geländewagen fürs urbane Umfeld leisten kann.
@Studi – wir können uns sehr gern mal unterhalten und deine Anschuldigungen bei einem Kaffee besprechen! Niemand schreit hier „links ist böse“ – diesen Modus hast du dir selbst in den Kopf gesetzt. Worauf ich hingewiesen habe, ist das vermehrte Aufkommen von autoritären und antisemitischen Graffitis innerhalb der Neustadt. Und das dieses sinnlose anzünden von Autos in das „Weltbild“ dieser Gestalten passt. Dein letzter Satz entlarvt dich ebenfalls!
Ich empfinde die Aussagen des Studiosus auch als „schwierig“. Im vorliegenden Fall ist es auch egal, wer mit dem Auto ein Problem hatte. Sinnfreie Sachbeschädigung zu lasten unbeteiligter und im schlimmsten Fall, mit Gefahr für andere, ist nie richtig und gut. Das kann ich ebenso für die erwähnten Graffitis bestätigen die ich ebenfalls als unerträglich empfinde und daher teile ich Daniels Meinung.
Was bringen wir unserer Jugend den für Werte bei, wenn solch sinnfreie Sachbeschädigung gut geheißen wird? Warum darf man den keinen LR fahren, wenn man sich diesen leisten kann? Das ist purer Neid. Ehrgeiz würde manchen Leuten mehr stehen.
@Mia
Dinge zu kaufen, weil man es kann, sind bessere Werte?
Solch eine vermeintliche Tat bedarf in meinen Augen großem Ehrgeiz ;)
Wichtig ist es die eigenen Feindbilder zu pflegen.
Besonders eindeutig alle Graffitis und alle Brandstiftungen werden von Bewohnern der Neustadt gemacht